Pilotprojekt: Blühender Friedhof in Bad Wimsbach
In Bad Wimsbach zeigt ein Pilotprojekt, wie wenig genutzte Flächen auf Friedhöfen naturschutzfachlich aufgewertet werden können und dadurch wertvolle Lebensräume für Bienen und andere Insekten entstehen. Mit Mut zur Natürlichkeit wächst hier ein Ort, der Erinnerung und Artenvielfalt auf besondere Weise verbindet.
Nachhaltigkeit, Artenvielfalt sowie der Schutz von Boden und Insekten – all das sind zentrale Anliegen des neu angelegten Blühwiese am Friedhof in Bad Wimsbach. Hinter der Aufbahrungshalle entstand im Spätsommer 2025 eine mehrjährige Blühfläche, die als Pilotprojekt gestartet ist und künftig als Schauprojekt dienen wird.
Initiiert wurde das Projekt von Franz Kastenhuber, dessen Fachwissen und Erfahrung eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung gebildet haben. Ziel ist es, bislang wenig genutzte Flächen auf Friedhöfen naturschutzfachlich aufzuwerten und sie durch mehr Blütenvielfalt in lebendige, naturnahe Räume zu verwandeln.
Initiiert wurde das Projekt von Franz Kastenhuber, dessen Fachwissen und Erfahrung eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung gebildet haben. Ziel ist es, bislang wenig genutzte Flächen auf Friedhöfen naturschutzfachlich aufzuwerten und sie durch mehr Blütenvielfalt in lebendige, naturnahe Räume zu verwandeln.
Fachgerechte Anlage als Basis für Vielfalt
Für die Anlage der Blühfläche wurde der Boden zunächst mit einem Spezialgerät vorbereitet. Anschließend wurde eine standortgerechte artenreiche Grünlandmischung aus heimischen Wildblumen und Gräsern ausgebracht. Diese Biodiversitätsmischung (ReNatura BD 1) wurde vom Bienenzentrum OÖ zur Verfügung gestellt und von der Kärtner Saatbau entwickelt.
Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Michael Fritscher, Grünland-Referent der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, der die Anlage gemeinsam mit Franz Kastenhuber begleitete – unterstützt durch die Kooperation mit Raumberg-Gumpenstein.
Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Michael Fritscher, Grünland-Referent der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, der die Anlage gemeinsam mit Franz Kastenhuber begleitete – unterstützt durch die Kooperation mit Raumberg-Gumpenstein.
Geduld zahlt sich aus
Die angelegte Fläche zeigt bereits erste Blühkomponenten. Der Blühaspekt wird sich im Sommeraufwuchs verändern – es ist zu erwarten, dass die Wiesen-Flockenblume verstärkt auftritt. Im nächsten Jahr wird sich im ersten Aufwuchs ein anderes Blütenbild präsentieren.
Wichtig ist, dass die Fläche bewusst extensiv bewirtschaftet wird: Sie wird nur einmal jährlich im August gemäht. Was zunächst ungewohnt erscheint, ist Teil des Konzepts – denn im Sommer wirkt die Fläche optisch oft weniger gepflegt. Gerade diese „Unordnung“ ist jedoch entscheidend für die Entwicklung einer hohen Artenvielfalt. Sie schafft Lebensraum und Brutmöglichkeiten für zahlreiche Insekten und ermöglicht eine natürliche Entwicklung der Pflanzen.
Wichtig ist, dass die Fläche bewusst extensiv bewirtschaftet wird: Sie wird nur einmal jährlich im August gemäht. Was zunächst ungewohnt erscheint, ist Teil des Konzepts – denn im Sommer wirkt die Fläche optisch oft weniger gepflegt. Gerade diese „Unordnung“ ist jedoch entscheidend für die Entwicklung einer hohen Artenvielfalt. Sie schafft Lebensraum und Brutmöglichkeiten für zahlreiche Insekten und ermöglicht eine natürliche Entwicklung der Pflanzen.
Bewusstseinsbildung für mehr Biodiversität
Das Bienenzentrum OÖ begleitet das Projekt gemeinsam mit Franz Kastenhuber sowie den Grünland-Expertinnen und -Experten öffentlichkeitswirksam. Ziel ist es, andere Gemeinden, Pfarren und Institutionen zu inspirieren, ähnliche Maßnahmen umzusetzen.
Eine Vor-Ort-Veranstaltung wird am 26. Juli stattfinden – bewusst kurz vor der Mahd. Dabei soll gezeigt werden, dass die Fläche zu diesem Zeitpunkt vielleicht nicht mehr dem klassischen Schönheitsideal entspricht, dafür aber ein wahrer „Biodiversitätsmagnet“ ist. Die Botschaft ist klar: Es braucht Mut zur Natürlichkeit, damit es summt und lebt.
Eine Vor-Ort-Veranstaltung wird am 26. Juli stattfinden – bewusst kurz vor der Mahd. Dabei soll gezeigt werden, dass die Fläche zu diesem Zeitpunkt vielleicht nicht mehr dem klassischen Schönheitsideal entspricht, dafür aber ein wahrer „Biodiversitätsmagnet“ ist. Die Botschaft ist klar: Es braucht Mut zur Natürlichkeit, damit es summt und lebt.
Mehr als nur ein Projekt
Der „Blühende Friedhof“ in Bad Wimsbach ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie ökologische Aufwertung und gesellschaftlicher Nutzen Hand in Hand gehen können. Er verbindet Erinnerungskultur mit Naturschutz und setzt ein sichtbares Zeichen für mehr Biodiversität im öffentlichen Raum.
Medienberichte
Am 07. Juli 2026 gab es einen Oberösterreich heute - Beitrag zum Projekt "Blühender Friedhof" in Bad Wimsbach-Neydharting.
Unter dem Titel "Friedhof wird zum Lebensraum für Bienen" veröffentlichte MeinBezirk Wels & Wels Land am 17. Juni 2026 eine Beitrag zum Pilotprojekt. Das Projekt wurde sogar für den Regionalitätspreis 2026 nominiert!
YouTube Videos zeigen die Flächenentwicklung:
Unter dem Titel "Friedhof wird zum Lebensraum für Bienen" veröffentlichte MeinBezirk Wels & Wels Land am 17. Juni 2026 eine Beitrag zum Pilotprojekt. Das Projekt wurde sogar für den Regionalitätspreis 2026 nominiert!
YouTube Videos zeigen die Flächenentwicklung:
Bestandsfläche am 04. Juni 2026
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Bestandsfläche am 26. Juni 2026
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Downloads
Links
- Blühwiese am Friedhof in Bad Wimsbach
- ORF "Oberösterreich heute" Beitrag vom 07.07.2026
- lk online Beitrag zum Projekt
- YouTube Video: Blühender Friedhof in Bad Wimsbach von 04. Juni 2026
- MeinBezirk: Friedhof wird zum Lebensraum für Bienen
- Pfarrhomepage Bad Wimsbach-Neydharting
- Informationsveranstaltung am Friedhof Bad Wimsbach am 26. Juli
- YouTube Video: Blühender Friedhof in Bad Wimsbach von 26. Juni 2026