Süße Neuigkeiten für OÖ Imkerinnen und Imker: Hervorragende Honigernte 2026
Die Honigernte 2026 ist in Oberösterreich weitgehend abgeschlossen. Nach zwei eher verhaltenen Jahren fällt die Bilanz der Imkerinnen und Imker fällt heuer deutlich besser aus. Sowohl bei Blüten- als auch bei Waldhonig konnten die Bienen hervorragende Erträge erzielen.
„Das Honigjahr ist für die 7.500 Imkerinnen und Imker in Oberösterreich sehr erfreulich. Die Winterverluste waren niedrig und über die gesamte Saison hinweg gab es kaum Trachtlücken. Mit durchschnittlich 30 bis 50 Kilogramm Honig pro Volk und teilweise deutlich höheren Erträgen in einzelnen Regionen, etwa im Innviertel, blickt die oberösterreichische Imkerei auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Gute Trachtbedingungen und starke Bienenvölker haben maßgeblich zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen“, betont Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Günstiger Trachtverlauf sorgte für gute Erträge
„Die Blütentracht verlief 2026 in Oberösterreich insgesamt sehr gut. Trotz teils trockener Bedingungen und geringer Niederschläge fanden die Bienenvölker über die gesamte Saison hinweg gute Sammelbedingungen vor. Lokale Hagelereignisse führten zwar regional zu Einbußen bei der Rapstracht, eine ausgeprägte Trachtlücke blieb jedoch aus. Neben Raps, Obstblüte und Löwenzahn leisteten vielerorts auch Ahorn-, Kastanien- und Lindenbestände einen wichtigen Beitrag zum guten Saisonverlauf“, berichtet Herbert Vitzthum, Präsident des OÖ. Landesverbandes für Bienenzucht.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des heurigen Honigjahres war der nahezu nahtlose Übergang von der Blüten- zur Waldtracht. In vielen Regionen Oberösterreichs setzte die Waldtracht bereits im Mai ein und schloss direkt an die Blütentracht an oder überlappte diese sogar. „Eine derart frühe Waldtracht erleben selbst langjährige Imkerinnen und Imker nur selten. Der frühe Beginn der Waldtracht hat wesentlich zum diesjährigen Erfolg beigetragen“, informiert Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des heurigen Honigjahres war der nahezu nahtlose Übergang von der Blüten- zur Waldtracht. In vielen Regionen Oberösterreichs setzte die Waldtracht bereits im Mai ein und schloss direkt an die Blütentracht an oder überlappte diese sogar. „Eine derart frühe Waldtracht erleben selbst langjährige Imkerinnen und Imker nur selten. Der frühe Beginn der Waldtracht hat wesentlich zum diesjährigen Erfolg beigetragen“, informiert Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
Die Waldtracht hielt vielerorts bis Ende Juni an. Ab Mitte Juni enthielt der eingetragene Waldhonig vermehrt Melezitose. Dadurch konnten die Bienenvölker zwar bis zu sechs Kilogramm Honig pro Tag eintragen, gleichzeitig stellte der Melezitosehonig viele Imkereien vor Herausforderungen, da sich der besonders zähflüssige Honig oft nur schwer aus den Waben schleudern lässt.
„Trotz des erhöhten Arbeitsaufwandes, insbesondere bei der Verarbeitung von Melezitosehonig, sind die Imkerinnen und Imker mit der heurigen Waldhonigernte sehr zufrieden. Das heurige Honigjahr konnte vieles wettmachen. Nach den schwierigen Bedingungen der vergangenen Jahre ist es besonders erfreulich, dass vielerorts Honigvorräte aufgebaut werden können“, fügt Theresa Frühwirth, Leiterin des Bienenzentrums OÖ, hinzu.
„Trotz des erhöhten Arbeitsaufwandes, insbesondere bei der Verarbeitung von Melezitosehonig, sind die Imkerinnen und Imker mit der heurigen Waldhonigernte sehr zufrieden. Das heurige Honigjahr konnte vieles wettmachen. Nach den schwierigen Bedingungen der vergangenen Jahre ist es besonders erfreulich, dass vielerorts Honigvorräte aufgebaut werden können“, fügt Theresa Frühwirth, Leiterin des Bienenzentrums OÖ, hinzu.
Umgang mit heißen Sommertagen
2026 bringt eine Hitzewelle nach der anderen, die auch Honigbienen vor Herausforderungen stellen. Durch gezielte Kühlung und Wassersammlung können die Völker hohe Temperaturen zwar ausgleichen, zunehmend problematisch ist jedoch das Austrocknen von Wasser- und Nahrungsquellen. „Vielerorts in Oberösterreich vertrocknen derzeit blühende Wiesen und damit sogenannte Läppertrachten, die für eine kontinuierliche Nektar- und Pollenversorgung im Hochsommer essenziell sind. Besonders Weißklee, wichtige Nahrungspflanze für Honigbienen, leide unter der anhaltenden Trockenheit“, informiert Frühwirth.
Honigpreis bleibt stabil
Trotz der sehr guten Ernte besteht aus Sicht der oberösterreichischen Imkervertretung kein Anlass für Preisnachlässe. Die Produktion von oberösterreichischem Qualitätshonig bleibt mit hohen Aufwendungen verbunden. Zudem sind ausreichende Vorräte wichtig, um mögliche schwächere Erntejahre ausgleichen zu können. „Es gibt keinen Grund, heimischen Honig günstiger zu verkaufen. Die diesjährige Ernte ermöglicht es, Reserven aufzubauen. Niemand weiß, wie das nächste Honigjahr ausfallen wird“, betont Herbert Vitzthum, Präsident des OÖ. Landesverbandes für Bienenzucht.7
Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger unterstreicht: „Oberösterreichischer Honig ist weit mehr als ein hochwertiges, regionales Lebensmittel. Mit dem Kauf von heimischem Honig unterstützen Konsumentinnen und Konsumenten die Arbeit unserer Imkerinnen und Imker, stärken die regionale Wertschöpfung und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Bestäubungsleistung der Bienen. Dies ist unverzichtbar für die heimische Landwirtschaft, den Obstbau sowie die Artenvielfalt in unserer Natur. Wer zu regionalem Honig greift, entscheidet sich für Qualität, kurze Transportwege und gelebte Nachhaltigkeit aus Oberösterreich“.
Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger unterstreicht: „Oberösterreichischer Honig ist weit mehr als ein hochwertiges, regionales Lebensmittel. Mit dem Kauf von heimischem Honig unterstützen Konsumentinnen und Konsumenten die Arbeit unserer Imkerinnen und Imker, stärken die regionale Wertschöpfung und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Bestäubungsleistung der Bienen. Dies ist unverzichtbar für die heimische Landwirtschaft, den Obstbau sowie die Artenvielfalt in unserer Natur. Wer zu regionalem Honig greift, entscheidet sich für Qualität, kurze Transportwege und gelebte Nachhaltigkeit aus Oberösterreich“.
OÖ. Honigprämierung geht in die zweite Runde Neue Kategorie für Jungimkerinnen und Jungimker
Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr lädt der OÖ. Landesverband für Bienenzucht erneut zur Teilnahme an der OÖ-Honigprämierung ein. Imkerinnen und Imker können ihre Honige von einer Fachjury bewerten lassen und sich um die höchste Qualitätsauszeichnung des Verbandes bewerben.
„Bei der ersten Prämierung im Jahr 2025 wurden bereits mehr als 300 Honig- und rund 30 Metproben eingereicht. Die Preisverleihung der diesjährigen OÖ. Honigprämierung findet am 31. Oktober 2026 in Linz statt. Neu ist heuer eine eigene Kategorie für Jungimkerinnen und Jungimker. Damit soll der engagierte Imkernachwuchs gezielt gefördert und vor den Vorhang geholt werden“, freut sich Vitzthum.
„Bei der ersten Prämierung im Jahr 2025 wurden bereits mehr als 300 Honig- und rund 30 Metproben eingereicht. Die Preisverleihung der diesjährigen OÖ. Honigprämierung findet am 31. Oktober 2026 in Linz statt. Neu ist heuer eine eigene Kategorie für Jungimkerinnen und Jungimker. Damit soll der engagierte Imkernachwuchs gezielt gefördert und vor den Vorhang geholt werden“, freut sich Vitzthum.