Erfolgreich, informativ, gut besucht – Die Erwerbsimkermesse 2026
Bereits zum vierten Mal fand die Fachtagung und Erwerbsimkermesse des Österreichischen Erwerbsimkerbundes in der Messe Wels statt – ein jährlicher Fixpunkt und eines der Highlights im Jahresprogramm des Bienenzentrums OÖ.
Eröffnung im Zeichen der neuen Honigkampagne
Wolfgang Pointecker, Präsident des Ö Erwerbsimkerbundes, eröffnete die diesjährige Erwerbsimkermesse, die heuer bereits zum 56. Mal stattfand, und begrüßte alle Anwesenden herzlich. Auch Ehrengast, Nationalratsabgeordneter Klaus Lindinger, richtete persönliche Worte an die zahlreichen Besucher:innen.
Mehr als 100 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Innovationen. Im Rahmen eines gemeinsamen Rundgangs wurden die Messestände besucht, Kontakte geknüpft, Netzwerke gestärkt und neue Ideen und Projekte angestoßen.
Ein besonderes Highlight der Eröffnung war die Präsentation des neuen Imagefilms der Biene Österreich. DI Gabriele Eder, Geschäftsführerin der Biene Österreich, und David Obererlacher, Kommunikationsstratege, stellten außerdem die neue Kampagne „Gemeinsam sichtbar“ vor und betonten die zunehmende Bedeutung von Social Media für ein zeitgemäßes Honigmarketing. Im Rahmen ihres Vortrags luden sie den voll besetzten Saal ein, die Sichtbarkeit und Reichweite dieser Kampagnen für die heimische Honigproduktion/Imkerei zu unterstützen und über eigene Kanäle zu teilen.
Mehr als 100 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Innovationen. Im Rahmen eines gemeinsamen Rundgangs wurden die Messestände besucht, Kontakte geknüpft, Netzwerke gestärkt und neue Ideen und Projekte angestoßen.
Ein besonderes Highlight der Eröffnung war die Präsentation des neuen Imagefilms der Biene Österreich. DI Gabriele Eder, Geschäftsführerin der Biene Österreich, und David Obererlacher, Kommunikationsstratege, stellten außerdem die neue Kampagne „Gemeinsam sichtbar“ vor und betonten die zunehmende Bedeutung von Social Media für ein zeitgemäßes Honigmarketing. Im Rahmen ihres Vortrags luden sie den voll besetzten Saal ein, die Sichtbarkeit und Reichweite dieser Kampagnen für die heimische Honigproduktion/Imkerei zu unterstützen und über eigene Kanäle zu teilen.
Äußerst positive Bilanz am Messestand vom Bienenzentrum OÖ
Das Bienenzentrum OÖ blickt auf ein rundum gelungenes Messewochenende zurück und freut sich über die positive Resonanz. Die große Wertschätzung für die Arbeit des Bienenzentrums OÖ war auch heuer deutlich spürbar. Besonders beliebt waren – wie schon im Vorjahr – die zahlreichen Publikationen und Broschüren zur Imkerei, Förderung von Biodiversität in der Landwirtschaft und im eigenen Garten sowie pädagogischen Lehrmaterialien. Großes Interesse galt auch dem Kinderbuch „Biodiversität – Was ist das?“ sowie dem bekannten Poster „Bienenfreundliche Bäume und Sträucher“.
Neu waren heuer sechs Postkartenmotive der Honigkampagne „Gemeinsam sichtbar“, die speziell für die Messe gedruckt wurden. Die starke Nachfrage und das erfreuliche Feedback bestätigen einmal mehr, wie gut diese Materialien bei den Besucher:innen ankommen.
Neu waren heuer sechs Postkartenmotive der Honigkampagne „Gemeinsam sichtbar“, die speziell für die Messe gedruckt wurden. Die starke Nachfrage und das erfreuliche Feedback bestätigen einmal mehr, wie gut diese Materialien bei den Besucher:innen ankommen.
Fachvorträge und Workshops
Parallel zur Imkermesse fand ein umfangreiches Fachprogramm mit insgesamt 16 Vorträgen und 15 Workshops statt. Am Sonntag präsentierten Patrick Falkensteiner, Boden.Wasser.Schutz.Beratung, und Theresa Frühwirth, Bienenzentrum OÖ, erstmals die Ergebnisse des „Bienenfreundlichen Zwischenfruchtversuchs 2025“. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für die Möglichkeit zur Ergebnispräsentation. Für alle, die die Ergebnispräsentation verpasst haben: Beim Webinar „Imker und Landwirte an einen Tisch“ am 16. März um 19:30 Uhr werden die Ergebnisse erneut vorgestellt und diskutiert.
Besonders interessant war die Vorstellung der Ergebnisse des Citizen-Science-Projekts „EU-Insignia“ durch Dr. Robert Brodschneider. Das Projekt untersuchte unter anderem, welche Pestizide von Honigbienen in die Stöcke eingetragen werden, und zeigte eindrucksvoll, dass Honigbienen neben Bestäubung auch wertvolle Bioindikatoren für Umweltkontaminationen sind. Mithilfe des nicht-invasiven APIStrip-Verfahrens konnten Pestizidrückstände systematisch erfasst werden. Die Erkenntnis: Fast keiner der teilnehmenden Bienenstände war frei von Pestiziden, wenn auch die gemessenen Werte oft gering sei.
Weitere Informationen und die Nachlese finden sich unter: www.bienenstand.at.
Auch das Thema Asiatische Hornisse (Vespa velutina) stand im Fokus eines Fachvortrags. Dr. Sebastian Spiewok vom Deutschen Imkerbund gab einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation in Europa und ging auf die bestehenden Herausforderungen bei der Bekämpfung und Kostenübernahme für Nestentfernungen ein. Besonders betonte er die Bedeutung einer konsequenten Eindämmung dieser invasiven Art. In allen Bereichen der Landwirtschaft – vom Ackerbau über die allgemeine Schädlingsbekämpfung bis hin zur imkerlichen Varroakontrolle – ist sei selbstverständlich, Schadinsekten regelmäßig zu überwachen und Maßnahmen gegen deren Ausbreitung zu setzen. Diese konsequente Vorgehensweise sei ebenso für die Vespa velutina notwendig, um Schäden für die Imkerei und die Landwirtschaft, etwa im Obst- und Weinbau, und damit für die gesamte Gesellschaft möglichst gering zu halten.
Besonders interessant war die Vorstellung der Ergebnisse des Citizen-Science-Projekts „EU-Insignia“ durch Dr. Robert Brodschneider. Das Projekt untersuchte unter anderem, welche Pestizide von Honigbienen in die Stöcke eingetragen werden, und zeigte eindrucksvoll, dass Honigbienen neben Bestäubung auch wertvolle Bioindikatoren für Umweltkontaminationen sind. Mithilfe des nicht-invasiven APIStrip-Verfahrens konnten Pestizidrückstände systematisch erfasst werden. Die Erkenntnis: Fast keiner der teilnehmenden Bienenstände war frei von Pestiziden, wenn auch die gemessenen Werte oft gering sei.
Weitere Informationen und die Nachlese finden sich unter: www.bienenstand.at.
Auch das Thema Asiatische Hornisse (Vespa velutina) stand im Fokus eines Fachvortrags. Dr. Sebastian Spiewok vom Deutschen Imkerbund gab einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation in Europa und ging auf die bestehenden Herausforderungen bei der Bekämpfung und Kostenübernahme für Nestentfernungen ein. Besonders betonte er die Bedeutung einer konsequenten Eindämmung dieser invasiven Art. In allen Bereichen der Landwirtschaft – vom Ackerbau über die allgemeine Schädlingsbekämpfung bis hin zur imkerlichen Varroakontrolle – ist sei selbstverständlich, Schadinsekten regelmäßig zu überwachen und Maßnahmen gegen deren Ausbreitung zu setzen. Diese konsequente Vorgehensweise sei ebenso für die Vespa velutina notwendig, um Schäden für die Imkerei und die Landwirtschaft, etwa im Obst- und Weinbau, und damit für die gesamte Gesellschaft möglichst gering zu halten.
Das Bienenzentrum OÖ bedankt sich für die gelungene Veranstaltung und lädt ein, sich den Termin für die kommende Erwerbsimkermesse 2027 bereits jetzt freizuhalten.