Varroabekämpfung dringend notwendig

Das Trachtangebot ist in nahezu ganz Oberösterreich seit einiger Zeit beendet. Viele Imkerinnen und Imker haben deshalb begonnen die Honigzargen abzuräumen. Jetzt muss auf die Varroamilbe mit einer Sommerbehandlung reagiert werden, um die Honigbienen gesund in den Winter zu bringen.
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Leider kein seltenes Bild: eine an Flügeldeformationsvirus erkrankte Honigbiene, die auf dem Rücken eine Varroamilbe trägt. © LKOÖ/Köppl
Für eine erfolgreiche Behandlung müssen Imkerinnen und Imker wissen, wie hoch der Befallsgrad der Bienenvölker durch die Varroamilbe ist. Dies kann durch das Zählen des täglichen natürlichen Milbenabfalls erfasst werden. Man legt eine gereinigte Varroawindel bzw. eine Varroatasse ein und zählt die abgefallenen Varroamilben. Die Schadschwelle vor der Ameisensäurebehandlung wird im Juli bei 10 Milben pro Tag erreicht und sinkt fortlaufend bis Brutstillstand auf 1 Milbe pro Tag. Die Schadschwellen sind zu beachten und entsprechend ist auch zu handeln. Wichtig: Auch bei niedrigem täglichen Milbenfall nicht zu lange mit der ersten Behandlung warten.

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