Bestäubungsrechner von „BEEsharing“

Die optimale Unterstützung für ein erfolgreiches Bestäubungs-Management
Honigbienen, Hummeln und Mauerbienen sowie andere Wildbienenarten und Insekten sind essentielle Bestäuber in der Natur, welche die Grundlage für unsere Nahrung bilden. Auch wenn kein Erfolgsrezept für die optimale Bestäubung existiert, so liefert doch eine kombinierte Bestäubung durch Honig- und Wildbienen die besten Ergebnisse bei der Fruchtbildung.
Grafik 1: Bestäubungsrechner  © Bienenzentrum OÖ
Grafik 1: Bestäubungsrechner © Bienenzentrum OÖ

Online-Rechner von „BEEsharing“

Als Datengrundalge für den Bestäubungsrechner dient das Bestäubungshandbuch von Dipl.-Ing. Dr. Stefan Mandl, das weltweit derzeit umfassendste Nachschlagewerk zur Bestäubungsleistung der Honigbiene.
Mit dem Online-Bestäubungsrechner kann ohne Registrierung eine Berechnung für einen optimalen Bestäuber-Mix aus Honig- und Wildbienen für bestimmte Kulturen errechnet werden. Dafür legt man im Bestäubungsrechner eine Anbaufläche an, wo das Erzeugnis, die Feldgröße sowie die Bewirtschaftungsform eingegeben werden. Das Ergebnis zeigt den Bedarf von Honigbienen-, Hummel- und Mauerbienenvölker für eine bestmögliche Bestäuberleistung (Grafik 1: Bestäubungsberechnung eines fünf Hektar großen Rapsfeldes).

Infos zur Völkeranschaffung

Vorraussetzung für eine optimale Bestäubungsleistung ist eine intakte und artenreiche Kulturlandschaft. Die Anlage von ein- und mehrjährige Blühstreifen oder einer naturnahmen Hecke bieten schon viel Nahrungsgrundlage und Nistmöglichkeit. Ein Altgrasstreifen, Holz oder Steinhaufen können ebenfalls zur erhöhung der Biodversität beitragen.
Möchte man die Bestäuberdichte dennoch erhöhen sollte man mit dem örtlichen Imkerverein Kontakt aufnehmen. Die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Imkerei ist aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeit untrennbar und ergibt auch für beide Seiten Vorteile. Imker*innen und Landwirt*innen leisten einen wertvollen Beitrag für die Sicherung der Nahrungsgrundlage als auch für den Erhalt der Kulturlandschaft. Gegenseitige Wertschätzung ist Voraussetzung für eine intakte Kooperation.